Umweltbildungs-Wochen

Für Jugendliche ist es ein tiefgreifendes Erlebnis, in der freien Natur aktiv zu deren Erhalt beizutragen. Damit das Erlebte nachhaltig nachwirkt, ist es sinnvoll, die praktische Arbeit mit Umweltbildung zu kombinieren. 

Dies können wir mit Unterstützung der Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich anbieten. 

Als Pilotprojekt im Jahr 2020 bieten wir drei Standorte an für Lagerwochen im September. Der Lebensraum, in welchem die Arbeiten stattfinden, bildet gleichzeitig den Schwerpunkt der Umweltbildung. Auf Wünsche der Lehrpersonen wird so weit wie möglich eingegangen.

Die Angebote sind beschränkt, früh buchen lohnt sich!

Arbeiten

Eingeschleppte, invasive Pflanzen stellen besonders in ökologisch wertvollen Gebieten ein grosses Problem dar. Diese Pflanzen sind konkurrenzstark und verdrängen die einheimische Flora. In den Schutzgebieten werden diese Pflanzen deshalb bekämpft. Dazu ist viel Handarbeit nötig. Die Pflanzen müssen ausgerissen oder sogar ausgepickelt werden, um einen erneuten Austrieb zu verhindern.

Während zweier Arbeitstage werden diese Pflanzen bekämpft oder bei Bedarf andere Pflegearbeiten verrichtet. Die übrige Zeit ist der Umweltbildung gewidmet.

Kontaktieren Sie uns für weitere Infos!

Der Biber hat am Greifensee ganze Arbeit geleistet (Bild: Dany Kreiner, Festland)
Der Biber hat am Greifensee ganze Arbeit geleistet (Bild: Dany Kreiner, Festland)

Gebiete

Schichtrippenlandschaft bei Rüti, Zürcher Oberland

Hier wird einerseits einem Flusslauf entlang gearbeitet, anderseits finden auch Pflegeeinsätze in einem neuen kantonalen Schutzobjekt (Trockenwiese) sowie in einem Waldstandort von naturkundlicher Bedeutung statt. Je nach Situation werden Problempflanzen bekämpft, Schnittgut zusammen genommen oder Kleinstrukturen wie Ast- oder Holzhaufen erstellt. Die Umweltbildung legt hier den Fokus auf die Schichtrippenlandschaft mit all ihren Aspekten sowie auf den Rütiwald. Auch das Leben im und um einen Bach und in Kleingewässern wird erkundet.

Freie Termine 2020: Woche 39

Die Jona bei Rüti (Bild: wikicommons, Roland ZH)
Die Jona bei Rüti (Bild: wikicommons, Roland ZH)

Greifensee

Der Greifensee hat im Uferbereich grosszügige Feuchtgebiete, welche für Vögel und andere Bewohner wertvoll sind. Stillgewässer und deren Verlandungszonen bilden das Hauptthema der Umweltbildung.

Freie Termine 2020: Wochen 38 und 39

Schilfgürtel des Greifensees nahe bei der Unterkunft (Bild: Dany Kreiner, Festland)
Schilfgürtel des Greifensees nahe bei der Unterkunft (Bild: Dany Kreiner, Festland)

Thurauen

Die Thurauen sind eine Auenlandschaft von grosser Bedeutung. Seit der Revitalisierung der Thur darf der Fluss wieder seinen Lauf bestimmen. Dadurch entstehen Kiesbänke und Prallhänge, beides wertvolle Brutgebiete und Lebensräume.

An einem Tag lernen Sie mit Ihrer Klasse Tiere der Thurauen kennen und erfahren auf einer Exkursion und in Experimenten viel Wissenswertes über Fliessgewässer, Auenlandschaften und ökologische Zusammenhänge. Ein halber Tag ist den Pflanzen gewidmet. Im September liegt der Fokus auf den Früchten unserer Wildpflanzen und deren Verwendung.

Freie Termine 2020: Wochen 36 bis 39

Natürlich entstandene Kiesbank in der Thur
Natürlich entstandene Kiesbank in der Thur

Kontakt:

arbeitseinsatz.ch

c/o NATURNETZ Mittelland
Monique Peters

Giessenstrasse 15

CH-8952 Schlieren

Tel:  044 533 11 31 / 076 394 54 22

Mail: info@arbeitseinsatz.ch